Potsdam, 29.06.2017, von Stefan Hiob

Unwetter nach Starkregen

Starke Regenfälle haben in Berlin und Brandenburg zu zahlreichen Überflutungen geführt. Einsatzorganisationen von Feuerwehr und THW sind teilweise noch immer in die Hilfsmaßnahmen eingebunden.

Update 4.7.17

Nachdem die Bergungsgruppen und auch die FGr W Gestern durch andere Ortsverbände abgelöst wurden, war heute die Fachgruppe Infrastruktur im Einsatzgebiet. Die Hauptaufgaben waren die Pegelstände weiter zu beobachten und die Pumpen zu bedienen.

Unsere FK ist ebenfalls weiterhin im Einsatz und koordiniert die THW Einsatzkräfte im Gebiet Velten / Leegebruch / Oranienburg. 

Update 2.7.17

Gestern Abend wurde zu den bereits ausgerückten Einheiten B1 / B2 / FK, auch noch die Fachgruppe Wassergefahren als Transportkomponente angefordert und nach Leegebruch geschickt.

Die FGr W unterstützt dabei mit ihrem Ladekran den Sand und Sandsack-Transport von den Befüllstationen zu den Einsatzstellen.

Alle Einheiten sind weiterhin im Einsatz.

Update 1.7.17

Oranienburg: Fachgruppe FK

Die Fachgruppe Führung/Kommunikation ist seit Freitag im Einsatz. Diese übernimmt die Führung der THW eigenen Kräfte im Schadensgebiet und bildet so die zentrale Stelle für die Einsatzleitung der Feuerwehr. 

Die Fachgruppe ist zusammen mit anderen Ortsverbänden im Schichtbetrieb, da noch kein Ende absehbar ist.

Leegebruch / Oranienburg:

Die Bergungsgruppen wurden heute Nachmittag erneut alarmiert und sollen die Einsatzkräfte im Hochwassergebiet weiter verstärken.

Einsatz 29.6.17

Kleinmachnow: Hort „Wirbelwind“ – eine Einrichtung des KITA-Verbundes Kleinmachnow


Durch die starken Regenfälle drang Wasser über den Schulhof in das Gebäude des Hortes der Eigenherd-Schule Kleinmachnow ein. Die Kameraden der Fachgruppe Wassergefahren sicherten den Eingangsbereich durch einen Sandsackwall. Die 2. Bergungsgruppe pumpte den Auffangteich, welcher mit der Aufnahme des Regenwassers völlig überfüllt war in einen nahe gelegenen Waldsee ab. Dadurch hat sich die Lage auf dem Schulhof wieder entspannt und das Wasser kann den "geplanten" Weg nehmen. Die Arbeiten dauerten die ganze Nacht an.


Potsdam: Restaurant am Landtag Potsdam


Eine verstopfte Regenabflussleitung führte in einem Potsdamer Restaurant nahe des Landtages dazu, dass die unterirdischen Lastenaufzüge vollgelaufen sind. Die Fachgruppe Infrastruktur und die 1. Bergungsgruppe sorgten mit einem Sandsackwall dafür, dass das Regenwasser in einen nahe gelegenem Abwasserschacht umgeleitet wurde. Anschließend pumpten die Kameraden den Keller und die Lastenaufzüge leer.

Potsdam: Polizeigebäude

Auch hier sorgte eine verstopfte Regenabwasserleitung für "Hochwasser im Dienstgebäude der Polizei Potsdam. Schnell konnte die Fachgruppe Wassergefahren mit einem "gezielten" Sandsackverbau dafür sorgen, dass die Wassermassen vor dem Gebäude gestoppt werden konnten.


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